Waldorf Cottbus e.V.

„Der Name der Rose“ im Gladhouse Cottbus
Die Schüler der 12. Klasse spielten „Der Name der Rose“ frei nach dem Roman von Umberto Eco

Es geschah als das Jahr des Herrn 1327 sich neigte. Eine mysteriöse Mission lenkt die Wege eines Franziskaners und seines Novizen in die Mauern eines Benediktiner-Klosters. Überschattet von dem Tod eines Bruders halten Angst und Ungewissheit in die Abtei Einzug.  Als sich weitere Unglücksfälle ereignen, ist allen gewiss, dass es sich nicht um einen Zufall handeln kann. Der Franziskaner Bruder William von Baskerville und sein Adlatus Adson von Melk sind gewillt  den kuriosen Geschehnissen auf den Grund zu gehen...

Das mehrschichtige Werk „Der Name der Rose“, auch ein breit angelegter historischer Kriminalroman, der in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten. Es ist zudem mit zahlreichen Anspielungen auf die Gegenwart versehen. Der Roman wurde 1986 mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt.

Die Waldorf-Pädagogik sieht für die Klassen 8 und 12 jeweils die Erarbeitung eines sogenannten Klassenspiels vor. Das Projekt „Klassenspiel“ beinhaltet die gemeinsame Stückauswahl, Textbearbeitung, die Rollenverteilung, den Requisitenbau und schließlich die Inszenierung  inklusive einem mehrmonatigen, aufwändigen Probenprozess, der neben dem Klassenlehrer oft noch von einem Theaterpädagogen begleitet wird. Schließlich gipfelt das Klassenspiel dann in einer bzw. mehreren öffentlichen Aufführungen, die den Abschluss eines tiefgründigen persönlichkeits- wie teambildenden Prozess darstellen. Fast "nebenbei" werden dabei oft Bühnenstücke in einer Qualität erarbeitet, die ein großes Vergnügen für das Publikum darstellen bzw. davon zeugen, wie Heranwachsende mittels selbst praktizierten Theaters über sich selbst hinaus wachsen können.

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