Waldorf Cottbus e.V.

Unseren Namen tanzen - ein Feedback

Die Eurythmieaufführung am Mittwoch, 11. Juni, im Gladhouse Cottbus, zog nicht nur „die üblichen Verdächtigen“ aus dem Waldorf-Umfeld an, sondern auch Menschen, die offen und neugierig waren und ihre Vorurteile überprüfen wollten. Einer davon war Thomas Köbke, stadtbekannter Musiker, Schlagzeuglehrer, Diskotheker und Moderator (u.a. der Galas des Piccolo-Tanzhauses).

Er las in der Zeitung von der Aufführung, wusste von Eurythmie nach eigener Aussage auch nur „den Namen tanzen“ und wollte mehr wissen. Nach der Aufführung teilte Thomas Köbke folgendes mit:

„Ich habe noch nie Eurythmie erlebt und ließ einfach alles auf mich wirken. Klasse! Respekt! Es hat mich an moderne Formen des Ausdruckstanzes erinnert. Ein Mammutprogramm, das da die Schüler auf der Bühne zelebrierten. Das muss erst mal jemand nachmachen, derart viele und unterschiedliche Bewegungsfolgen, noch dazu in wechselnden Gruppen. Allein die Körperspannung dabei zu halten und dabei mit dem Rhythmus in Verbindung zu bleiben, ist eine Leistung. Da steckt ein langer Prozess dahinter, über Jahre. Noch dazu hat es Spaß gemacht, dabei zuzuschauen – sehr harmonisch, sehr rhythmisch, sehr meditativ, mit eigener Dramaturgie. Dass Eurythmie, von Kindesbeinen an ausgeübt, eine positive Auswirkung auf die Psyche, die Seele, hat, kann ich jetzt nachvollziehen. Dass man darüber hinaus lernt, gemeinschaftlich zu handeln, auch. Meine Vorurteile? Ja, sie können den Namen tanzen. Und noch viel mehr.“

(Aufgeschrieben von Jörg Tudyka)