Freie Waldorfschule Cottbus

Biografien

Hier kommen ehemalige Schüler zu Wort, die Ihre Erfahrungen an unserer Waldorfschule reflektieren.

David Schiller
Schulabschluss 2001
  • drei Jahre „anderer Dienst“ in Peru
  • Rumtreiberei in der Welt
  • Dipl. Ing. (FH) für Seeverkehr an der Hochschule Emden/Leer, Institut für Seefahrt
  • jetzt als Kapitän auf Schwergutschiffen einer deutschen Reederei auf allen Meeren der Welt unterwegs

David Schiller: "Meine Zeit an der Waldorfschule Cottbus hat meinen beruflichen Weg unterstützt, weil ich dort gelernt habe, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen. Es gibt nicht nur eine Sicht auf die Dinge, sondern viele. Schau sie dir an, bilde dir deine eigene Meinung und formuliere sie. Direkt hilfreich für meinen Beruf war dann eher die praktische Herangehensweise, Lernstoff zu vermitteln und der hohe Stellenwert der Kommunikation, sei es nun zwischen Schüler und Lehrer oder ihre Anwendung in Fremdsprachen (wird meine damaligen Lehrer in helles Erstaunen versetzen), das Schauspiel und die zahllosen Referate."

Tim Stöckel
Schulabschluss 2002
  • Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistent Medien/Grafik an der Akademie für Informations- u. Kommunikations-Design Dresden
  • Praktikum bei der Tischlerei Robert Totzke, Cottbus
  • anschließend dort Berufsausbildung und Anstellung
  • danach Selbstständigkeit mit Traumfabrik Cottbus
  • seit Mai 2014 wieder Mitarbeiter der Tischlerei Totzke

Tim Stöckel: "Die Zeit an der Waldorfschule hat meinen beruflichen Weg unterstützt, weil die Unterrichtsfächer immer praxisorientiert waren. Mir wurde geholfen, meine Fertigkeiten zu erkennen und zu festigen. Das wünsche ich mir auch für meine Kinder."

Kai Stöckel
Schulabschluss 2004
  • Ausbildung zum Landschaftsgärtner und Baumpfleger
  • Künstlergehilfe bei Hans Georg Wagner und Mitgestaltung des Ochsengespanns zur Spreewaldsage in Dissen
  • 2013 neue Berufsorientierung als Fischer bei Peitzer Edelfisch GmbH

Kai Stöckel: "Die Zeit an der Waldorfschule hat meinen beruflichen Weg unterstützt, weil dort auf ein gutes Miteinander geachtet wurde. Von der 1. bis zur 12. Klasse im gleichen Klassenverband zu sein, prägt das Gemeinschaftsgefühl und fördert Teamfähigkeit. Der Unterricht in Epochen war vorteilhaft, weil man sich auf ein Thema viel intensiver einlassen konnte. Der große Raum für Handwerkliches und Künstlerisches hat mir ein gutes Grundverständnis und Vorkenntnisse für Arbeitsweisen, Materialien, Baustoffe und Techniken gebracht. Darauf konnte ich später direkt aufbauen."

Ben Schindler
Schulabschluss 2009
  • Zivildienst in einem Waldorfkindergarten in der Toscana/Italien
  • Geigenbauerlehre in Newark/Großbritannien, dort Vorsitzender des Studentenorchester und Vorstandsmitglied im britischen Geigenbauerverband
  • seit August 2015 als Geigenbauer in der Werkstatt von Christophe Landon Rare Violins New York/USA tätig
  • seine erste verkaufte Geige spielt ein Schüler unserer Schule

Ben Schindler: "Die Zeit an der Waldorfschule Cottbus hat meinen beruflichen Weg durch einen wunderbaren Ausgleich von theoretischen und handwerklichen Fächern zutiefst beeinflusst. Die Wege die wir gehen, sind niemals so geradlinig wie sie am Ende scheinen. Um mit diesen Aufgaben umgehen zu lernen, hat die Waldorfschule eine fundamentale Basis geschaffen."

Marianne Gotz (geb. Boden)
Schulabschluss 1999
  • Auswanderung nach Kanada
  • Physiotherapie-Studium in Edinburgh/Schottland abgebrochen
  • Arbeit als personal support worker (persönliche Betreuungsarbeiterin) für eine Familie mit mehreren körperlich und geistig behinderten Erwachsenen in Kanada
  • dann "Herzens-Beruf" als Massage-Therapeutin gefunden
  • arbeitet seit 12 Jahren selbständig in einer Gemeinschaftspraxis

Marianne Gotz: "Die Zeit an der Waldorfschule Cottbus hat meinen beruflichen Weg auf mehreren Ebenen unterstützt. Einerseits, weil Vielfalt angeboten wurde sowohl im täglichen Unterricht als auch in den Praktika. Durch die vielen Themen und praktischen Anwendungen konnten wir verschiedene Berufsgrundlagen probieren. Die handwerklichen Tätigkeiten haben mir Hilfsmittel und Selbstsicherheit in diesem Feld gegeben." Lesen Sie hier mehr über Mariannes Erfahrungen