Freie Waldorfschule Cottbus

Stimmen

Eltern erzählen, warum sie ihre Kinder an unsere Schule schicken.

Angelika Koch, Krankenschwester/Sachbearbeiterin (1 Kind an der Schule)
Wir haben uns für die Waldorfschule entschieden, weil dort Lernen ohne Lernstress und Druck möglich ist. Der Zusammenhalt der Kinder ist größer und man betrachtet das Kind, wie es ist. Dort wird das Kind in seinen Stärken gefördert und Schwächen werden abgebaut. Unser Kind kommt froh aus der Schule. Wir schätzen an der Schule, dass hier die Eltern mit einbezogen werden und ein Mitspracherecht haben. Das schafft auch ein "Gemeinschaftsgefühl."
Kerstin Stöckel, Bibliothekarin (3 Kinder an der Schule)
„Meine Kinder gingen und gehen in die Waldorfschule, weil bei diesem Schulkonzept im Grundsatz besonderer Wert auf die seelische Pflege und Entwicklung gelegt wird. Die Kinder erfahren eine Stabilisierung ihrer Persönlichkeit. Ihre persönlichen Anlagen werden geachtet und dürfen sich entfalten. Es besteht ein Grundvertrauen in das Kind, seinen Entwicklungsweg und das Leben. Das Kind muss sich nicht schnell an den ungesunden Lebensstil unserer Gegenwart anpassen und schnell mitfunktionieren aus Angst, dass es keinen Platz in der Gesellschaft mehr für ihn geben wird. Die Waldorfpädagogik ist auch spirituell fundiert und bettet das Leben im Schulalltag in die wesentlichen Zusammenhänge wie Liebe und Achtung für den Nächsten, die Natur und ihre Rhythmen sowie Dankbarkeit ein. Das ist potenziell gesundheitsfördernd. Die Schule ist für alle Teilnehmenden ein Lernprozess.“
Manuela und René Konzack (2 Kinder an der Schule)
„Wir haben uns für die Waldorfschule entschieden, weil die Kinder dort in keine Schublade gesteckt werden. Jedes Kind wird so wahr genommen wie es ist. Es darf sich als Kind entfalten. Unser Sohn war sechs Jahre auf einer staatlichen Schule; erst war er dort zu schnell, dann zu langsam. Dann wollte oder musste er irgendwie mithalten, was ihm natürlich nicht gelang. Ein Eintrag auf den anderen folgte, so verlor er die Lust, überhaupt noch zur Schule zu gehen. Mit der Entscheidung zur Umschulung in die Waldorfschule haben wir alles richtig gemacht, scheint uns. Nick lernt nun leichter ohne Stress und ohne Druck. Unsere Tochter ist selbstbewusster geworden. Die anderen Eltern sind offener für alles. Man könnte fast denken, wir sind eine große Familie. Das ganze Leben besteht aus Stress, Angst und Hektik. Alles läuft ab ohne das wir nachdenken, was eben passiert. Sollen unsere Kinder schon in der Schulzeit aufwachsen in einer Welt, die krank macht?“
Sylke Jupe, Unternehmensberaterin (1 Kind an der Schule)
„In vielen Projekten erlernen und erleben die Kinder und Jugendlichen während ihrer Schulzeit Verantwortung, das Arbeiten im Team, Urteilsvermögen und Kritikfähigkeit. Das ist mit zunehmendem Alter im täglichen Umgang miteinander positiv spürbar.“